Willkommen im Forum Balanced Scorecard!                 
letzte Aktualisierung am 
10.06.2010

Wir freuen uns, dass wir jetzt den 300.000 Zugriff auf unsere Informationsseite zur Balanced Scorecard verzeichnen können!

Wir hoffen, dass wir Ihnen auf diesen Seiten einen Eindruck von den Möglichkeiten verschaffen können, die Sie beim Einsatz des Management-Instruments Balanced Scorecard (BSC), sei es in Ihrem Unternehmen, sei es aber auch in Ihrem Privatleben nutzen können
. Gern veröffentlichen wir auch Ihre Erfahrungen, Hinweise etc. Unter BSC-Forum kann jeder ohne Anmeldung mitdiskutieren.

Eine grundlage unserer Arbeit im Unternehmen ist dieser Foliensatz - schauen Sie mal rein:
Willkommen Zukunft! (Foliensatz 3,5 MB)

Herwig R. Friedag, Friedag Consult,
Beskidenstr. 33, D-14129 Berlin
Tel +49 30 80 4040 -00, Fax +49 30 80 4040 -01
e-Mail: consult@friedag.com

Dr. Walter Schmidt, ask Dr. Walter Schmidt,
Schopenhauerstr. 93k, D-14129 Berlin
Tel +49 30 64 84 96 26, Fax +49 30 64 84 96 27
e-Mail:
walter@ask-schmidt.de

 

 

Interview: Dank der Balanced Scorecard können diese Unternehmen die Krise als Chance für Wachstum und Entwicklung nutzen (Das Interview führte Günther Lehmann von der Haufe Mediengruppe):

Die BSC-Experten Friedag und Schmidt im Interview: Rückblick auf 10 Jahre BSC-Erfahrung – die Perspektiven in der aktuellen Wirtschaftslage

Die Idee der Balanced Scorecard (BSC), eines „ausgewogenen Kennzahlensystems“, wurde 1992 von Robert Kaplan und David Norton erarbeitet. Seitdem hat sie sich zu einem der führenden Managementsysteme zur strategischen Unternehmenssteuerung entwickelt. In Deutschland setzte sie sich in der Praxis ab 1999 richtig durch. In einem Interview blicken Herwig Friedag und Walter Schmidt auf 10 Jahre Erfahrung mit der BSC zurück und bewerten ihre Bedeutung in der aktuellen wirtschaftlichen Lage.

Die Experten
Dr. Herwig Friedag und Dr. Walter Schmidt sind bekannt als die deutschen „Balanced-Scorecard-Experten“. In diesem Jahr können sie auf zehn Jahre Beratungs- und Trainingserfahrung mit der BSC zurückblicken. Beide sind auch in der Controller Community sehr aktiv: Walter Schmidt ist Vorstandsmitglied, Herwig Friedag ist Leiter des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit im Internationalen Controller Verein.

Frage: Vor 10 Jahren wurde Ihr Buch "Balanced Scorecard - Mehr als ein Kennzahlensystem" sofort nach Erscheinen im Oktober 1999 zum Bestseller. Wie haben Sie diesen Start erlebt?

Friedag:
Wir waren selber überrascht, haben aber sehr schnell realisiert, dass unsere Philosophie, die BSC als ein Management-System zur Entwicklung und Umsetzung von Strategien zu betrachten, offensichtlich den Nerv der Zeit getroffen hat. Es war sehr erfreulich für uns, wie viele Menschen bemerkt haben, dass es bei der BSC nicht vordergründig um Kennzahlen geht, sondern um das Miteinander der Menschen beim Erarbeiten strategischer Ziele und deren Realisierung. Gleichzeitig bemerken wir dennoch immer wieder, dass gerade große Beratungs- und Software-Unternehmen die BSC als ein weiteres, oftmals nicht einmal strategisch ausgerichtetes Kennzahlensystem interpretieren. Da wird dann nach einem ausbalancierten Satz von Kennzahlen gesucht, die man in „die“ vier Perspektiven „einordnen“ kann, ohne die Intention von Kaplan/Norton „translate strategy into action“ tatsächlich umzusetzen.

Schmidt:
Dabei wird zudem oft vergessen, dass „translate“ im doppelten Sinne gemeint ist: Übersetzen in konkrete und an konkrete Verantwortung gebundene Aktionen sowie – und dass ist enorm wichtig – Übersetzen in die Sprache der Akteure. Die BSC muss für alle Beteiligten verständlich, anwendbar und bedeutsam sein.

Frage: Sie haben Ihr BSC-Konzept im Laufe der Zeit angepasst. Was war die wesentliche Veränderung?

Schmidt: Zum einen die stärkere Verzahnung von Entwicklung und Umsetzung der Strategie. Zum anderen aber auch die konsequente Einbeziehung aller Unternehmensbereiche. So entstand unser Konzept „Management 2.0“, das wir in unserem kürzlich erschienen Buch „Management 2.0 – Kooperation – Der entscheidende Wettbewerbsvorteil“ anhand eines durchgängigen praktischen Beispiels beschrieben haben.

Frage: Wie haben sich Ihre Kunden aus der Anfangszeit entwickelt? Welcher Anteil arbeitet noch mit der BSC? Wie erfolgreich sind die Unternehmen heute?

Friedag:
Wir wollen und können nicht mit „Erfolgsgeschichten“ von 95% dienen. Die BSC im Sinne von Kaplan und Norton erfordert viel Kraft und Konsequenz und einen systematischen, auch kulturellen Wandel. Das schüttelt niemand aus de
m Ärmel! Damit sind viele Konflikte verbunden, die nicht immer positiv ausgehen. Und man braucht einen langen Atem, der insbesondere in Unternehmen mit häufigen Führungswechseln und einer eher befehlsgeprägten Kultur nicht wirklich vorhanden ist. Wer es aber schafft, dabei zu bleiben – und das können wir glücklicherweise bei einer Vielzahl unserer Kunden beobachten – der hat die Chance, sein Unternehmen nachhaltig am Markt zu positionieren. Viele haben dies in der Krise bewiesen.

Frage: Auf unserem Portal „Controllerwissen“ ist "Balanced Scorecard" immer noch einer der meistgesuchten Begriffe. Welche Rolle spielt die BSC aktuell für die Unternehmensführung, gerade auch jetzt in der Wirtschaftskrise?

Schmidt:
Gerade mittelständisch geprägte Unternehmen, die nicht so sehr auf kurzfristige Renditen schauen sondern eher auf ihre nachhaltige Positionierung im Markt, haben in den letzten zwei drei Jahren verstärkt die BSC als ein wichtiges Führungsinstrument entdeckt. Wir können beobachten, dass die intensive Beschäftigung mit der BSC und auch ihrer Weiterführung durch Management 2.0 die Unternehmen in die Lage versetzt, sich besser als andere auf die Zukunft einzustellen:

Frage: Wie sehen Sie die Zukunft der BSC?

Friedag:
Die Zukunft der BSC ist zwiespältig. Auf der einen Seite haben viele Menschen die Erfahrung erlebt, dass unter dem Namen „BSC“ mit viel Aufwand ein weiteres Kennzahlensystem installiert wurde, mit dem das System von „Befehl und Gehorsam“ mit seinen Vorgaben und Kontrollen noch stärker als Pressions-Instrument perfektioniert wurde. Für diese Menschen ist „Balanced Scorecard“ ein „Unwort“. Hier finden wir ein „verbranntes Terrain“ vor. Auf der anderen Seite beginnen viele Menschen gerade jetzt zu realisieren, dass sich die BSC als ein hervorragendes Instrument nutzen lässt, um das Unternehmen auf nachhaltiges Wirtschaften und einen neuen Führungsstil – also im Sinne von mehr Kooperation, von Management 2.0 – auszurichten. Hier trifft die BSC – ganz im Sinne von Kaplan und Norton – immer wieder auf Begeisterung. Deshalb hat sie für diese Menschen eine große Zukunft.
Schon heute nutzen nach Studien der WHU – Otto Beisheim School of Management ca. 25% der Unternehmen die BSC. Einige davon werden dieses Instrument wieder sein lassen, weil sie zur ersten Gruppe gehören. Die anderen, insbesondere mittelständisch geprägte Unternehmen aber werden die BSC als einen festen Bestandteil ihres Managements weiter entwickeln.

 

Neu: Lesen Sie Management 2.0, das Buch zum Umfeld der BSC:

Management 2.0: Kooperation - der entscheidende Wettbewerbsvorteil   -   Download des 1. Kapitels - pdf-Datei
Wenn nicht alles täuscht, haben wir im Frühjahr 2009 die Bodensenke eines globalen Abschwungs erreicht. Jetzt ist die Luft raus – wie man so sagt. Die Nachwehen in der Realwirtschaft werden wir noch eine Weile spüren, aber wenn wir die richtigen Lehren ziehen, könnten wir stärker aus der Krise hervorgehen, als wir hinein gegangen sind.

Was war passiert? Das Platzen der Internetblase hätte bereits als Fanal gelten können, dass die lange Welle der Computerisierung ihren Höhepunkt überschritten hatte. Der Grenznutzen von Investitionen in die reale Wirtschaft war zu gering geworden. Deshalb floss die reichlich vorhandene Liquidität in spekulative Schein-Innovationen. Doch der 2000er-Crash war relativ kurz und nicht wirklich global. Der Schock von „Nine Eleven“ tat sein Übriges. Die Welt war mit anderen Dingen beschäftigt. Statt nach einer neuen Basis für die Realwirtschaft zu suchen, wurden neue Spekulationsobjekte entwickelt und von allen Seiten kräftig gefördert. Doch wenn eine Welle ins Tal stürzt, können die Schaumkronen den Niedergang nur für eine kurze Zeit verdecken. Und so kam, was kommen musste.

Jetzt sind wir hoffentlich wach geworden und scheinen eines zu begreifen: Wir müssen mehr und viel intensiver als bisher miteinander kooperieren. Nicht nur die wichtigsten Industrienationen – die sogenannten G 20 – beschwören den Geist der Kooperation. Es zeigt sich auch, dass gerade jene Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit und interne wie externe Zusammenarbeit setzen, offensichtlich besser mit den widrigen Umständen zurechtkommen: Management 2.0 -Die Fähigkeit zu Kooperation und darauf aufbauender nachhaltiger Wirtschaftlichkeit wird immer mehr als der entscheidende Wettbewerbsfaktor angesehen, der einen neuen Zyklus in der Weltwirtschaft einläutet. Auf dieser Basis könnte eine neue lange Welle des Aufschwungs erwachsen – die 6. Welle.

Diesem Wettbewerbsfaktor haben wir unser Buch gewidmet. Aufgrund der guten Erfahrungen mit dem Taschenguide „Balanced Scorecard“ haben wir die fachlichen Inhalte in eine Geschichte verpackt. Constanze Trollinger wird Ihnen erzählen, wie sie ein norddeutsches Unternehmen gemeinsam mit ihren Kollegen auf Kooperation eingeschworen hat. Auf dem Weg zu Management 2.0 ist einiges passiert … Aber am besten lesen Sie selbst:
Friedag, Herwig R. / Schmidt, Dr. Walter, Management 2.0: Kooperation, Der entscheidende Wettbewerbsvorteil, Haufe-Verlag, Freiburg 2009, ISBN 978-3-448-09328-5
(erhältlich ab 09.05.2009)

Hier Download des 1. Kapitels - pdf-Datei  und hier können Sie das Buch Management 2.0 bestellen: http://www.haufe.de/shop/productDetails?orderNo=E00199

15 Jahre Balanced Scorecard - ein Rück- und Ausblick
Tenor: die Balanced Scorecard hat sich vom Kennzahlen- zum Managementinstrument gewandelt !
Motto: "transform strategy into action".

aus dem Controlling-Berater, Haufe-Verlag 12/2005 - pdf-Datei

Die Entwicklung "17 Jahre BSC" auch als pdf-Foliensatz (2008).

 

Inhalt vom Forum Balanced Scorecard:

Von der "Startseite" aus können Sie 

  • den BSC-Report abonnieren

  • sich an der Diskussion im BSC-Forum beteiligen

  • eine TV-Sendung zur BSC des WDR / FernUni Hagen am 07.12.2002 herunterladen - Dauer der Sendung 4 Minuten = 2,8 bzw. 19,7 MB 

  • haben Sie direkte Links zu den Homepages von 
    Friedag Consult und
    ask Dr. Walter Schmidt

Im Bereich "BSC-Einführung" finden Sie Informationen zur Einführung der BSC im Unternehmen:

  • den Foliensatz "Willkommen Zukunft"

  • Grundsätze zur Einführung

  • sieben Schritte zur Umsetzung

  • Hinweise zur Strategieerarbeitung

  • organisatorische zur Umsetzung

  • eine Checkliste

Das "Netzwerk BSC" stellt sich vor:

  • Liste aller Mitglieder

  • Hinweise zu Kompetenzen und

  • Referenzen des Netzwerkes

  • Erfahrungs-Profile der Mitglieder im BSC-Netzwerk

Unter "Praxisworkshop" gibt es:

  • Termine für Praxis-Workshops des BSC-Netzwerkes

  • Inhalte der Workshops

  • BSC-Info-Tag zum Schnuppern für Unternehmen

  • Hinweise zu Firmen-Workshops

Die "Literatur" -Seite enthält:

  • das wohl umfassendste deutschsprachige Literaturverzeichnis 

  • Download und Auszüge aus dem Fachbuch Balanced Scorecard at work, erschienen 2003 im Haufe Verlag

  • Download und Auszüge aus dem Taschenguide Balanced Scorecard, erschienen in 2. Auflage 2004 im Haufe Verlag

  • Auszüge aus dem Fachbuch My Balanced Scorecard,  erschienen in 3. Auflage 2004 im Haufe Verlag

  • Besprechungen der im Haufe Verlag erschienenen Fachbücher zum Thema Balanced Scorecard

Über "pdf-Artikel" können Sie auswählen:

  • Download bzw. Darstellung diverser BSC-Literatur und aktueller Aufsätze

Unter "BSC-Angebote" bieten wir folgenden Service:

  • Seminarkalender, in dem kostenlos alle BSC-Seminare aufgenommen werden

  • Auflistung von Consultants, die Unternehmen bei der Einführung der Balanced Scorecard unterstützen. Jedes Unternehmen kann hier aufgenommen werden; sollten wir einen Link schalten und ein Logo aufnehmen, werden hierfür einmalig EUR 100,- berechnet

  • Liste aller Software-Unternehmen, die die BSC-Einführung unterstützende Software anbieten. Jedes Unternehmen kann hier aufgenommen werden; sollten wir einen Link schalten und ein Logo aufnehmen, werden hierfür einmalig EUR 100,- berechnet

  • Welche Unternehmen arbeiten bereits mit der Balanced Scorecard - gern nehmen wir auch Ihr Unternehmen hier auf!

  • Anwenderberichte - ungeschminkt ! jeder kann hier von seinen Erfahrungen berichten.

die "BSC-Uni" -Seite informiert Studenten:

  • Einige Studenten haben ihre Diplomarbeit zum Download bereitgestellt - aber nicht zum Abschreiben!

  • An der Uni Rostock hatten Dr. Schmidt und ich einen Lehrauftrag - ein Artikel aus dem Controller Magazin berichtet von der Arbeit der Studenten im Sommersemester 2002 - jetzt arbeiten wir an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Balanced Scorecard Collaborative

  • Palladium Group, Nachfolger der Kaplan-Norton´schen
    Balanced Scorecard Collaborative (USA)

Controlling Portal

  • Link zum Controlling Portal mit vielen Tipps für Controller

Internationaler Controller Verein

  • Internationaler Controller Verein eV - die Praktiker Adresse

Arbeitskreis Berlin Brandenburg

  • Arbeitskreis Berlin-Brandenburg im ICV

Wir hoffen, Sie finden alle benötigten Informationen zur Balanced Scorecard! 

Alleinverantwortlich für diese Homepage ist: 

Dr. Herwig R. Friedag, Friedag Consult,
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Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite, ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das Landgericht nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich habe auf meiner Seite Links zu anderen Seiten im Internet gelegt. Für all diese Links gilt: Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten habe. Deshalb distanziere ich mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller hier gelinkten Seiten! Und ich mache mir deren Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf meiner Seite ausgebrachten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Banner führen. Dies ist keine offizielle Seite eines Herstellers und auch nicht zertifiziert. Für eventuelle Schäden, durch die auf dieser Seite bereitgestellten Software und Tipps, übernehme ich keine Haftung ! Herwig R. Friedag